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Grandiose Fan-Art: Europa-Karte für HeXXen

14. Juni 2014

Hexxen_1730_-_Europakarte___kleinDas hat selbst mich aus den Schuhen gehauen: Die große Europa-HeXXen-Karte von Walter Milani-Müller, die ich euch auf keinen Fall vorenthalten will. Walter hat es fertig gebracht, eine Karte im Barock-Stil anzufertigen und gleichzeitig moderne Software einzubinden. So hat er den Wasserstand in der Nordsee um ein paar Meter angehoben, um die Verheerungen der Flut von 1695 zu simulieren. Was dabei herauskam, überrascht selbst den Graphiker. Wie man deutlich sieht, erhielt Deutschland entlang der Elbmündung eine neue „innerdeutsche See“. Was unter diesen Bedingungen mit Hamburg geschah – darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Wer eine coole Idee hat, kann sie gerne äußern! Die beste Idee wird mit einem Eintrag im zukünftigen Quellenband „Heiliges Reich“ belohnt! Wer weitere Ideen hat, beispielsweise über einzelne Landstriche, Fürstentümer oder Kleinstaaten, kann sie mir gerne zusenden! Übrigens hat Walter mit Absicht etliche Gegenden auf der Karte „weiß“ gelassen, um Raum für Eigenkreationen zu lassen: Kleinststaaten zum Beispiel oder verlassene Einöden.

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5 Kommentare leave one →
  1. 14. Juni 2014 10:12

    Wirklich toll, das Teil!

  2. 14. Juni 2014 11:14

    Was mit Hamburg passiert ist? Ich habe die Geschichte so gehört:

    An jenem Tag, als die Hexenflut hereinbrach, sollte auf dem Grasbrook vor Hamburg gerade ein gefürchteter Seeräuber gerichtet werden. Er eber lachte über den Henker und rief aus, dass er der Herr der See und unsterblich sei. Und in diesem Moment begruben die Wassermassen das stolze Hamburg unter sich.

    Der Grasbrook aber, diese sumpfige Insel, versank nicht, sondern schwam auf dem Meer. Man sagt, die unzähligen Gebeine hingerichteter Seeräuber, die hier begraben sind, würden sie über das Wasser tragen. Der Seeräuber überlebte, und die Hamburger, die auf ihren Schiffen überlebt hatten, machten ihn zu ihrem Anführer.

    Eine schwimmende Insel, begleitet von einer Flotte von Kriegs- und Frachtschiffen, das ist, was von Hamburg geblieben ist. Das Volk nennt sich nun „Brookschiffer“, „Die letzte Hanse“ oder einfach „Insulaner“. Sie sind Seefahrer und Piraten. Sie tauchen überall entlang der Nordseeküste auf, mal plündernd, mal Handel treibend. Man weiß nicht, auf welcher Seite sie stehen, aber viele nehmen ihre Dienste gern in Anspruch oder schließen sich ihnen an. Seeleute erzählen sich, dass ihr Anführer Abkommen mit den Seehexen geschlossen hat, und plant, bald mit seiner schwimmenden Insel nach England aufzubrechen.

    • mirkobader permalink*
      15. Juni 2014 06:52

      Auf die Idee wäre ich nicht gekommen. Aber sie ist richtig, richtig gut. Danke Stefan! Das wird mit Sicherheit Berücksichtigung in der weiteren Entwicklung der Spielwelt finden!

  3. Walter permalink
    15. Juni 2014 07:13

    Also ich habe da ganz andere Dinge über Hamburg gehört… Ein Arzt aus Preußen erzählte mir erst kürzlich, wie er einen hohen Beamten von Berlin ins Westphälische begleitete… oder zumindest begleiten sollte, denn am Ziel lhrer Reise kamen die Männer nie an. Ich traf den Arzt in Magdeburg, und er berichtete, wie der Beamte die Reiseroute entlang der Küste verlegen ließ. An einem lauen Abend im Spätsommer vor drei oder vier Jahren erreichten sie bei Ebbe die Stelle, wo einst Hamburg lag. Und siehe da, genau dort war die Stadt, von Menschen wimmelnd und geschäftig wie immer. In der Nähe des Rathauses kehrte die Gruppe in eine Schenke ein und nahm auch Zimmer. Der Arzt aber fand in der Nacht keinen Schlaf und ging Spazieren, was ihm sein Leben rettete, denn als die Flut kam, begann die Stadt, sich aufzulösen. Die Menschen wurden zu Schemen ihrer selbst. Im letzten Moment, die Fluten griffen schon nach ihm, entkam der Arzt, während seine Reisegesellschaft mit Hamburg und dessen Geistern in der brodelnden Nordsee versank… DAS geht in Hamburg vor sich, zweimal am Tag, wenn das Wasser zurückweicht und die Ruinen der alten Stadt freigibt…

    • mirkobader permalink*
      15. Juni 2014 07:16

      Wunderschöne Geistergeschichte. Und ich LIEBE Geistergeschichten…

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